Kulturgut Volksfest - Glossar

Schaugeschäft, Schaubude

(Amtssprache/Schausteller-Umgangssprache): Einrichtung, in der Personen ohne vorwiegend aktive Beteiligung unterhalten werden durch: 1) Ausstellung von Kuriositäten, Abnormitäten, Haien, Reptilien, Wachsfiguren usw., 2.) Filmvorführungen (Kinematographie, Cinema 2000) oder 3) persönliche Darbietungen (Tanz, Magie, Fakirakte, Striptease, Boxkampf usw.).

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Schausteller

(Umgangssprache/Schausteller/Amtssprache): Nach dem Selbstverständnis der Schausteller Besitzer von mobil, heute in Vergnügungsparks auch stationär betriebenen Fahr-, Belustigungs-, Verkaufs-, Warenausspielungs- und Schaugeschäften oder von reisenden Gaststätten. In der Regel sind Schausteller keine Artisten, Akrobaten o.ä. Mittelpunkt ihrer Schaustellung ist daher nicht die persönliche Darbietung.

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Schützenfest

Schützenfest ist ein weiteres Genre des Kulturguts Volksfest. Im ausgehenden Mittelalter hatten Mitglieder von Schützengemeinschaften zunächst militärische Verteidigungsaufgaben der wachsenden Städte zu bewältigen. Später wurden Schießwettbewerbe durchgeführt. Es folgte ein „Schießen nach dem Vogel“. Es entstanden Schützengilden. Eine der ersten soll die Goslarer Schützengilde gewesen sein, deren Gründung durch eine Polizeiordnung von 1395 überliefert ist.

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Send

Der Name „Send“ ist von „Synode“ abgeleitet, mit der seit dem 9. Jahrhundert die zweimal jährlich gehaltene Versammlung der Geistlichen und der führenden Vertreter des Bistums bezeichnet wurde. Vermutlich im 11. Jahrhundert schloss sich an die Synode ein Markt an, der sich von dem gewöhnlichen Wochenmarkt für die Stadtbewohner unterschied. Noch heute findet in Münster […]

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Stammbeschicker

(Schausteller-Umgangssprache): nennen sich die Schausteller, die schon mehrere Jahre die gleiche Veranstaltung besuchen, oft gab und gibt es lebenslange Bindungen zwischen Familienbetrieben und Verwaltungen, die nicht selten mit Urkunden bekrönt wurden.

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